Über mich

1987 habe ich angefangen Gitarre zu spielen. Zwei Jahre später habe ich zum ersten Mal richtig in einer Band mitgespielt, allerdings ohne mit den Jungs aus dem Proberaum rauszukommen. Anfang der 90er bin ich bei Asmodina eingestiegen. Die Sängerin hieß Angela Gossow und damals wußte noch niemand wer das ist und was die mal für eine Karriere machen sollte. 1995 hatte ich vom Death Metal genug und habe versucht ein eigenes progressive-Thrash Projekt aufzuziehen. Nach zwei Jahren verlor mein Mitstreiter die Geduld, da wir keinen festen Drummer finden konnten. Schließlich ergriff ich deshalb Anfang 1997 die Gelegenheit bei Guerrilla einzusteigen. Nach fast 10 Jahren, rund 250 Gigs und 3 CDs war leider Schluss. Irgendwie hatten wir vermutlich zu lange zu viel aufeinander gehockt und uns auseinander gelebt.

Seit der Zeit bei Guerrilla organisiere ich auch eigene Konzerte. Bis 2014 habe ich versucht aus meinem eigenen Projekt All we hate was zu machen. Es ging sehr gut los, mir vielen Gigs und eine EP war auch fix produziert, später noch ein Longplayer aber die Besetztungswechsel kamen in der Folgezeit immer häufiger und irgendwann war für mich die Luft raus. Seit Oktober 2014 spiele ich bei Mortal Peril und das macht wieder richtig Spaß.

Pete Rode

Außer dem Bergisch Metal organisiere ich zusammen mit einem fünfköpfigen Team seit 2013 das Cologne Metal Festival. Beide Events laufen sehr gut und das treibt mich an, auf keinen Fall nachzulassen.

Worum es mir beim Bergisch Metal Festival geht

Eine lebendige Szene lebt vom Austausch. Dazu braucht es Veranstalter, die regional unbekannte Bands aus anderen Gegenden buchen und nicht nur auf lokale, möglichst zugkräftige Acts zurück greifen und auf wirtschaftliche Sicherheit bedacht sind. Eine Sicherheit-zuerst-Mentalität bei den Veranstaltern führt dazu, dass Bands aus Bayern nur in Bayern spielen, Bands aus Berlin nur in Berlin und so weiter. Jede lokale Szene lebt dann für sich in ihrer lokalen Blase und lernt keine neuen Bands kennen. Die Bands kommen kaum aus ihrer Heimatstadt raus und verlieren irgendwann die Lust. Außerdem ist es auf Dauer nicht möglich, den Fans ein gutes Niveau zu bieten, ohne sich ständig mit dem line-up zu wiederholen. Es gibt regional eben keine hundert erstklassige Untergrund-Bands.

Ich habe das nicht angefangen, damit es sich irgendwann automatisch tot läuft, sondern damit etwas wächst.